Abiturjahrgänge 1963 bis 1969

Abitur 1969

 

Stammkurs 1Stammkurs 2Stammkurs 3
1969 1 1969 2 1969 3
Frau Salzmann Herr Fuhlbrügge Herr Zergiebel
Ekkehardt Dietze
Angela Eisentraut
Petra Fischer
Hans-Jürgen Furch
Joachim Füldner
Renate Heller
Veronika Hellman
Peter Hofmann
Detlev Jacksch
Gunther Kestner
Ingolf Konhäuser
Ricarda Kopp
Hans-Ullrich Krause
Brigitte Kraut
Rolf Lang
Jürgen Liebetrau
Sabine Lämmerhirt
Michael Machold
Norbert Müller
Kuno Rödl
Klaus-Dieter Scharf
Achim Schmich
Helmut Spelda
Bärbel Stiebling
Detlef Stiefel
Reinhardt Wohlgemuth
 
. Beate Reinecke

Abitur 1968

Stammkurs 1Stammkurs 2Stammkurs 3
1968 1 1968 2 1968 3
Herr Zergiebel Hans-Walter Kunze Herr Dölle
Kurt Creutzburg
Walter Creutzburg
Thomas Eberhardt
Theo Faulstich
Gerhard Fleischmann
Roland Frank
Rüdiger Frenzel
Horst Fuhrland
H.-Dieter Hanzl
Wolfgang Hohnstein
Jürgen Karstädt
Bernd Köllner
Martin Müller
Eberhard Niesler
Wolfgang Ortmann
Ralf Richter
Christel Seelig
Michael Sohre
Heinz Thörmer
Renate Triebel
Detlef Uschmann
Wolfgang Weisheit
Kurt Zentgraf
Volker Zipf
 
Alfred Anschütz
Gabriele Becker
Hildrun Eccarius
Christine Erbe
Beate Faupel
Helmut Graupner
Volker Hellmuth
Ralf Holland-Letz
Horst Hunnius
Harald Kath
Brigitte Kurek
Michael Langhammer
Bernd Matschiner
Rita Möller
Barbara Ortlepp
Jochen Paul
Sabine Pfaff
Marianne Prunko
Heidi Sahlender
Helmut Schenk
Eberhard Schmidt
Ursula Sieja
Manfred Spiegler
Renate Stadeler
Walter Theuer
Reinhard Trojoski
Jürgen Ujma
Wilfried Weber
Christine Weise
Klaus Wunderlich
 
Edgar Beese
Hartmut Bezold
Gerd Birkenmeier
Ingo Brauns
Wolfram Debes
Rainer Hettenhausen
Lutz Hey
Dieter Jung
Reinhard Jung
Elke Jüttner
Uwe Kallenberg
Jochen Kellner
Sybille Kestner
Fr.-Wilh. Lange
Peter Meinung
Rotraut Meisinger
Gisela Neuland
Hans-Günth. Nocke
Sabine Rößel
H.-Jürgen Schneegaß
Uta Steinbrück
Hans-J. Steuding
Heidi Szameitat
Eckh. v.Skwarczinsky
 

Abitur 1965

12 A12 B12 C
. Horst Cramer .
  Bombach, Herbert
Dziobek, Gustav
Hahn, Christel
Hanf, Dietrich
Hellmann, Günther
Hess, Joachim
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Lehmann, Siegmar
Marhold, Winfried
Melcher, Günther
Merrbach, Helmut
Müller, Alexander
Nohl, Eberhard
Ortmann, Erhard
Pruchnewski, Horst
Schaarschmidt, Bodo
Schwarzburger, Heidrun
Schmidt, Rolf
Wenk, Erika
 

 Abitur 1964

Burkhard Bertram
Renate Blank geb. Badelt
Gisela Borgwardt geb. Böttner
Gabriele Faulstich geb. Jacksch
Gertrud Fichtner geb. May
Hubert Franke
Hartmut Grummt
Wolfgang Güth
Sylvia Krüger geb. Büchner
Christine Meyfarth geb. Tschernich
Peter Möller
Hannelore Müller geb. Börner
Christel Neubert geb. Brauer
Günther Ortmann
Werner Oschmann
Irma Schikora geb. Göring
Renate Strobel geb. Gavenesch
Helga Tsavachidis geb. Lehnert
Renate Ziegler geb. Schlottermüller
Ute Kodlin geb. Frank
Rosemarie Hüfner (verstorben)

 Abitur 1963

Traditionspflege und Realität gehören zusammen

Dreiundsechziger Salzmanier treffen sich alle fünf Jahre in Schnepfenthal

1963 a

Am 29. August war es wieder soweit: wir, die ehemaligen Schülerinnen und Schüler der Klasse B1 des Jahrgangs 1959-1963 trafen uns an der Stätte unserer Strum- und Drangzeit. Nun ist es schon das 9. Klassentreffen, seitdem wir das Abi an der Salzmannschule abgelegt hatten.

Was macht eigentlich den Reiz eines solchen Treffens aus? Die Erinnerung an das gemeinsame Drücken der Schulbank ist nur die eine Seite. Vor allem ist es die berufliche Entwicklung eines jeden einzelnen Klassenkameraden, die uns interessiert.

Wenige Jahre nach Verlassen der "Penne" waren solche Etappen, wie Berufsausbildung, Studium, Armeezeit und Familiengründung aktuell. Die 70er und 80er Jahre waren von beruflichem Aufstieg und bescheidenen materiellen Freuden (Neubauwohnung, PKW-Anmeldung, Bulgarienreise usw.) geprägt.

1963 b

Große Neugierde dann beim ersten Treffen nach dem politischen Umsturz in der DDR: wie haben wohl die anderen Freunde den Sprung in's marktwirtschaftliche Eiswasser überstanden? Fazit heute: unsere Truppe spiegelt die Struktur der ostbundesdeutschen Gesellschaft wider. Einer ist Millionär geworden und hat sich auf seinem Anwesen in Spanien niedergelassen. Die meisten der Anderen stehen im Arbeitnehmerverhältnis, z. B. als Ingenieur, Lehrer, Angestellter und Beamter, oder sie sind kleine Selbständige und Freiberufler. Einige wenige schließlich erscheinen in der Statistik des Herrn Jagoda (oder auch nicht) mit ALHI, ALG, UHG oder Vorruhestandsgeld. Wie wohl das Verhältnis beim nächsten Klassentreffen in fünf Jahren aussehen wird?

So wie bei jedem Treffen wurde auch diesmal nicht nur geschwatzt, gegessen und getrunken, getrunken, getrunken..., sondern auch etwas für die geistig-kulturelle Betätigung unternommen. Salzmanns Philanthropin selbst und die alte Stadt Waltershausen geben dazu zahlreiche Grundlagen.

Schulleiter Andreas Schreiner und der Sekretär des Freundeskreises Salzmannschule, Dr. Falko Kuhn, zeigten uns das Video und erläuterten bei einem Rundgang die jüngste Entwicklung des Gymnasiums. Mancher unserer Salzmanier dachte dabei nach, wie er die schwachen 60er Jahrgänge im Freundeskreis stärken kann, hat doch der Verein maßgeblichen Anteil an der Weiterführung des Internats und an der lebendigen Traditionspflege der berühmten Bildungseinrichtung.

1963 c

In der Hardt auf dem Geizenberg betätigten sich vor 200 Jahren unter Leitung des Salzmannschen Turnlehrers GuthsMuths die Schnepfenthäler Zöglinge bei neuartigen Leibesübungen. Wir taten es ihnen gleich und wanderten in Richtung Waltershausen. Die restaurierte Trost-Orgel in der prächtigen Barockkirche war unser erstes Ziel. Der Kantor sorgte für ein Ohrenschmaus mit ausgewählten Musikstücken bekannter Meister. Stadtführer Hans Roth vermittelte uns anschließend viele interessante Informationen aus der Waltershäuser Stadtgeschichte. Auch wußte er so manche schmunzelnswerte Anekdote über das sanierte Rathaus mit freigelegtem Festsaal und Bohlenstube zu erzählen.

Die Harmonie des Menschen ist seine Einheit von Körper und Geist. Höhepunkt für unseres Körpers Gaumen war das Essen im "Schnepfenthaler Körbchen". Dort ging es noch bis in späte Stunden sehr fröhlich zu. Unser ehemaliger Klassenleiter, Heinz Zergiebel, gesellte sich zu uns. Wir versprachen uns beim Abschied, die nächsten 25 bis 50 Jahre im 5er Rhytmus so weiterzumachen.

Wolfgang Möller